Kategorie-Archiv: Netzwerk

git-annex – Dateiverwaltung mit git

git-annexgit ist eine Software zur Versionsverwaltung von Dateien, man benutzt Software dieser Art vor allem um Quellcode zu verwalten, wenn beispielsweise mehrere Entwickler an einem Projekt arbeiten. Git arbeitet jedoch nur im Zusammenhang mit Textdateien effizient, da nur die jeweiligen Änderungen speichert werden. Bei Binärdateien wie Musik und Videos speichert git hingegen jedesmal die komplette Datei neu ab, was zu einem erhöhten Speicherplatzverbrauch führt. Deshalb wurde git-annex neben GitMedia und boar entwickelt, welche das selbe Ziel verfolgen. Weitere Informationen bezüglich git findet ihr auf Wikipedia sowie der offiziellen Homepage.

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SPDY – Der Nachfolger von HTTP?

SPDY ist ein von Google entwickeltes Netzwerkprotokoll, das zum Ziel hat das Web schneller zu machen. Die Ladezeiten von Webseiten sollen mit dem Protokoll signifikant verringert werden. Es ist keine komplette Neuentwicklung, SPDY ändert die Art wie HTTP Anfragen und Antworten über die Leitung geschickt werden. Es ist im Prinzip ein weiterer Layer, der HTTP Anfragen bearbeitet, vereinfacht und komprimiert. Somit sind alle serverseitigen Anwendungen kompatibel und können ohne Änderungen weiterverwendet werden.

Das Protokoll befindet sich momentan noch in einem experimentellen Status. Bisher wird es nur von Google Chrome, Mozilla Firefox (seit Version 11 implementiert und mit Version 13 standardmäßig aktiviert), Mozilla Seamonkey (Version 2.8 implementiert, Version 2.10 aktiviert) und Amazon Silk (zum EC2 Rendering Service) unterstützt. SPDY ist jedoch nicht der einzige Kandidat auf eine Nachfolge von HTTP 1.1. Microsoft Speed + Mobility und einige Vorschläge von Open Source Autoren werden ebenfalls von einer Arbeitsgruppe der IETF (Internet Engineering Task Force) untersucht.

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Firefox 4 – Add-on-Manager, Panorama-Funktion, Sync …

Mozilla_Firefox_Logo_mit_Schriftzug

Nach monatelanger Entwicklung, vielen Beta Versionen und Verspätungen steht Mozilla kurz vor der Veröffentlichung der finalen vierten Version des populären Web-Browsers Firefox. Die Roadmap sieht vor, dass der aktuellen Beta Version 4.0b10pre nächste Woche die 11te und letzte Beta Version folgen soll. Mit diesen Versionen werden die letzten, aktuell 55, Bugs (schwerwiegende Probleme) behoben, welche die endgültige Veröffentlichung der finalen Version zurzeit blockieren. Danach steht der erste Release Candidate auf der Liste, die finale Version wird damit Ende Februar erscheinen.

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HowTo: Samba 3.5.6 PDC (Primary Domain Controller) und Windows 7

HowTo: Samba 3.5.6 PDC (Primary Domain Controller) und Windows 7

Nachdem meine alte Serverfestplatte mittlerweile in die Jahre gekommen ist und ich ihr von Tag zu Tag mehr den Abschied zugetraut habe, habe ich mich endlich dazu entschlossen mir meine erste SSD (Solid State Drive) zu kaufen. Es handelt sich hierbei um das OCZ Vertex2 E 2,5" SSD 120 GB Modell, welches mittlerweile schon für rund 190€ zu bekommen ist.clip_image002

Da mit dem Tausch der Systemfestplatte natürlich auch das Betriebssystem neu aufgesetzt werden muss und zwangsläufig damit auch mein Samba PDC (Primary Domain Controller) habe ich mich dazu entschieden eine ausführliche Anleitung zu diesem Thema zu verfassen. Der Artikel bezieht sich im Wesentlichen auf ein Debian-System als Grundlage (in meinem Fall Debian Squeeze), lässt sich aber problemlos auch auf andere Distributionen wie Ubuntu übertragen. Debian Lenny sollte nur verwendet werden wenn der entsprechende Backport eingerichtet ist, da mindestens Samba 3.3.x vorliegen muss, damit eine Kooperation zwischen Microsoft Windows Vista bzw. Windows 7 und Samba funktioniert (empfohlen wird 3.5.x oder höher)

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µTorrent für Linux

Heute bin ich über einen neuen Bittorrentclient für Linux gestolpert: µTorrent. Viele werden die Software bereits kennen, weil unter Windows und Mac OS erfreut sich dieser Client großer Beliebtheit. Sogar unter Linux wurde dieser Client bisher schon betrieben. Es gab ihn zwar nicht nativ, aber unter Wine wurde er von einigen Leuten benutzt. Manche gingen sogar soweit, dass sie Optimierungen für Wine geschrieben haben, damit µTorrent besser läuft, allerdings hat man durch Wine immer einen Overhead und es läuft nicht so gut, wie ein natives Programm.

Nun gibt es eine Alphaversion für Linux, allerdings nur eine 32 Bit Version bis jetzt. Diese Version ist mit den dementsprechenden libs auch auf 64 Bit Systemen lauffähig, wie ich auf meinem Laptop mit 64 Bit Arch Linux feststellen konnte. Bisher kann man µTorrent nur über die WebUI und per Kommandozeile bedinenen, es ist also ideal für einen Server geeignet, die Linux Version heißt auch nicht Client, sondern Server.

Die Bilder sind von der WebUI in einem Firefox. Das Programm hat auf mich einen überzeugenden Eindruck gemacht. In einer späteren Version könnte es durchaus Transmission auf meinem kleinen Server ablösen.